Es war zwar die Weltmeisterschaft der Männer, aber das Fachwissen der Frauen war dennoch gefragt. Schließlich ist dem Frauenteam 2003 in den USA das gelungen, was den Männern letztlich verwehrt geblieben ist: Weltmeister zu werden. Neben zahlreichen Interviews in Zeitungen und im Fernsehen von verschiedenen Nationalspielerinnen war Steffi Jones am nachhaltigsten im Bild: Zwei Wochen lang war sie Mitglied der WM-WG des ARD-Morgenmagazins. Dabei war nicht nur ihr Fußballwissen, sondern auch ihre Koch- und Tanzkünste gefragt. Gegenüber dem FF>>Magazin hat Steffi Jones ein bisschen aus ihrem WG-Tagebuch geplaudert.Der Spielstress zwischen März und Juni mit dem 1. FFC Frankfurt und der Nationalmannschaft war dagegen regelrecht harmlos. Urlaubsreif ist Steffi Jones erst jetzt: „Die WM hat mich geschafft.“ Franz Beckenbauers Hubschrauber-Diplomatie ist natürlich nicht zu toppen, aber gleich danach dürfte wohl Steffi Jones kommen – an Einsatzzeiten als WM-Globetrotterin. „Manchmal wusste ich gar nicht mehr, was für ein Tag ist“, berichtet die Nationalspielerin von ihrer ersten Woche in der WM-WG des ARD-Morgenmagazins in Berlin.Täglich um 4 Uhr aufstehen, eine halbe Stunde später kam der Fahrservice, 5.30 Uhr Vorbesprechung, kurz vor 6 Uhr auf Sendung bis 10 Uhr – natürlich alles live. Und das war nur das „Aufwärmprogramm“. Schließlich gab es in der ersten Sendewoche auch noch drei Spiele am Tag, „die ich natürlich alle gucken wollte“, dann ist sie abends noch mit einem Kamerateam los, „um uns auf den Fan-Treffpunkten und anderen interessanten Ecken umzugucken und einen kleinen Beitrag zu drehen.“ Kurzum, „ich habe in der ersten Woche nur 17 Stunden geschlafen.“ Und am Wochenende ging es zurück nach Frankfurt, nicht zur Erholung, sondern: „Ich hatte da noch für ein paar Aktionen zugesagt, die ich nicht absagen wollte.“>> Mehr dazu gibt es im FF>> MAGAZIN, Nr. 16, Ausgabe 4/2006
FF >> Story: Medienstar Steffi Jones
27. Juli 2006 · Keine Kommentare
Kategorie: Magazin & Heftinhalt









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