Gestern fand in Freiburg das Länderspiel Deutschland - China statt.
Vor fast 20.000 Zuschauern gelang der Deutschen Frauenfußball-Nationalmannschaft ein 2:0 Sieg über China.
Birgit Prinz (1:0) und Petra Wimbersky (2:0) waren die erfolgreichen Torschützinnen im spannenden Spiel gegen China.
Das “FF Magazin” gratuliert der Mannschaft!









2 Kommentare bis jetzt ↓
1 Rolf Möllmann // Mär 1, 2008 at 10:41
Zum Artikel: Muss der Frauenfußball reformiert werden?
Sie reißen in Ihrem Artikel die Themen schon richtig an.
Für mich als Frankfurter und Fan des FFC ist das größte Problem das Lesen der Bundesliga-Tabelle. Man muß rechnen, weil besonders im oberen Drittel alle Mannschaften unterschiedlich viele Spiele haben. Es fehl eine Struktur in der Planung der Spieltage, wie sie bei den Männern gegeben ist. Hier muß zwischen den Verbänden besser koordiniert werden. Erst legt die FIFA ihre Länderspieltermine fest, dann folgt die UEFA mit dem Europapokal und anschließend baut der DFB die Liga und den Pokal darum herum. Es darf nicht sein, dass an Bundesligaspieltagen der Meister im UEFA-Cup engagiert ist oder Pokalspieltage zerrissen werden.
Ein weiteres Problem ist die mangelhafte Infrastruktur. Ich habe mich mächtig geärgert, dass der FFC an einem Mittwochnachmittag - ich musste arbeiten - im Europapokal spielt, weil es kein Flutlicht gibt. Der Verein hat eine gute Nachwuchsarbeit und daher in allen Altersklassen viele Mannschaften. Dazu muss er sich das Stadion und die Trainigsplätze mit anderen Vereinen teilen. Da ist eine Planung schwierig. Die Trainigszeiten sind teilweise unangemessen. Und wenn das schon beim hervorragend geführten und aufgestellten FFC so ist, wie sieht es wohl erst bei anderen Vereinen aus?
Der Frauen-Fußball muß berechenbarer, planbarer werden, sowohl für die Vereine als auch für die Fans.
2 Dietmar Laatsch // Mär 1, 2008 at 19:15
Meiner Meinung nach ist es an der Zeit das sich die Bundesligaclubs mehr für den Frauenfussball engagieren. Besonders die Verteilung der Finanzen muss neu geregelt werden. Weniger Bundesligisten wäre der falsche Weg. Denn auch in der Männerbundesliga haben wir drei Klassen. Kooperationen mit Frauenfussball-Vereinen gibt es schon (z.B. Schalke/1. FFC Recklinghausen, aber das könnte mehr werden. Dazu sollten die Vereine vor Ort den Mut haben sich zu Spielgemeinschaften zusammen zu schließen. Es macht wenig sind hunderte von kleinen Teams zu gründen, die alle für sich auf Dauer nicht lebensfähig sind. Besser ist da die Kooperation.
Dadurch wird es mehr erfolgreiche Teams geben und die Qualität wird zunehmen. Ansonsten graben sich die Vereine gegenseitig das Wasser im Werben um Nachwuchs ab.
Einen Kommentar hinterlassen: