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Duisburg - HSV: Klarer Heimsieg

25. März 2008 · Keine Kommentare

Duisburg mit spätem 4:0-Sieg über den HSV bei schlechtem Wetter

Es war wie verhext. Am Samstag war der Platz unbespielbar. Am Sonntag trocknete verhaltene Ostersonne das Geläuf. Das kam bis Montagmorgen um 5.30 Uhr noch proper daher. Dann setzte heftiges Schneetreiben ein. Das Warmmachen um 9.30 Uhr nutzten speziell junge Spielerinnen zur Schneeballschlacht und zum - allerdings misslungenen - Schneemannbau. Schiedsrichterin Riem Hussein und Kolleginnen hatten die Entscheidung.

Bei nicht gefrorenem Boden hieß der richtige Marschbefehl:„Linien und Strafräume frei räumen, wir spielen mit einem roten Ball.” In der Tat, die Partie stand auf der Kippe und wäre für das erneut von Verletzungen geplagte Team eigentlich ein Segen gewesen. So reichten in der abschließenden Pressekonferenz fast nicht die Finger von Trainerin Martina Voss, um alle Blessuren aufzuzählen. Gespielt wurde bei lausigem Wetter aber dennoch: Nach torloser erster Halbzeit sorgten vor knapp 900 Zuschauern Stephanie Goddard (49.), Anne van Bonn (66.), Inka Grings (77.) und Weltmeisterin Simone Laudehr (85.) für den am Ende doch deutlichen Sieg. Nach dem ersten Durchgang hätte es indes auch 0:2, 1:2 oder 2:2 heißen können. Auf Hamburger Seite verhinderten die Latte und sensationelle Paraden von Löwinnen-Torfrau Katrin Längert Zählbares, bei den Duisburg-Offensiven blieb der Ball trotz zeitweiligem Powerplay stets in der massiv stehenden HSV-Abwehr oder bei Keeperin Bianca Weech hängen. Erst Goddards drittes Saisontor und das geschickte Ausnutzen einer Strafraumchance durch van Bonn brachte Duisburg auf die Siegerstraße - zuvor hatte Längert einen Mordshammer über die Latte gelenkt. Grings mit ihrem zehnten Saisontreffer und Laudehr mit einem Kopfstoß a la WM-Finale sorgten für den Endstand, der sicherlich etwas zu hoch ausfiel. Das sah auch Gäste-Coach Achim Feifel so, der seiner Mannschaft eine gute und konzentrierte Leistung bescheinigte, den Sieg der Löwinnen aber nicht in Frage stellte. Nächsten Sonntag geht es nach Freiburg, dann kommt Crailsheim. Gelingen auch hier Siege, kann getrost von einem gelungenen Rückrundenauftakt gesprochen werden - trotz oder gerade wegen des Lazaretts.

FCR01:

Längert - Martini , Oster , Kiesel (ab 56. Hegering), van Bonn - Goddard , Krahn, Laudehr , Pedersen (ab 76. Grings) - Schröder, Knaak

HSV:

Weech - Gärtner , Ende , Ewers (ab 60. Plessen), Sehnar (ab 89. Weigel) - Vreden , Saländer , Freese , Lehmann - Wübbenhorst (ab 89. Schubert), Heye

Tore: 1:0 Goddard (49.); 2:0 van Bonn (65.); 3:0 Grings (77.); 4:0 Laudehr (84.)

Zuschauer: 885

Quelle: FCR 2001 Duisburg

Kategorie: 1. Bundesliga · FF>>Aktuell

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