Schmerzlich vermisst wurde Defensivspezialistin Stefanie Draws am Ostermontag in der Partie gegen den TSV Crailsheim auf dem Platz. Der Ausfall der 18-Jährigen nach ihrem vor anderthalb Wochen beim U20-Länderpokal zugezogenen Kreuzbandriss machte sich bemerkbar. Die Sportschülerin war trotzdem nah am Geschehen dabei und fieberte mit der Mannschaft mit, sie verfolgte die Partie von der Pressetribüne aus direkt hinter der Bank der Turbinen. Anschließend beantwortete sie geduldig die zahlreichen Fragen nach ihrem Befinden.
Steffi, eine knappe Woche nach der Diagnose Kreuzbandriss - wie geht es dir?
Stefanie Draws: Im Moment geht es mir soweit den Umständen entsprechend ganz gut. Ich bin zwar etwas gehandicapt, trage eine Schiene und kann mich nur mit Krücken fortbewegen, aber im Großen und Ganzen bin ich okay. Ich denke, hart wird es, wenn die Reha anfängt und mich da durchquälen muss. Ich muss aber auch sagen - ich erhalte unheimlich viel Unterstützung und Zuspruch von allen hier in Mannschaft und Verein, das hilft mir sehr.
Wie sieht denn die Planung für die nächste Zeit aus?
Stefanie Draws: Das Knie muss operiert werden, allerdings steht noch nicht fest, wann das passieren wird, da im Moment das Knie noch viel zu geschwollen ist. Wir müssen jetzt abwarten und schauen, wie die nächsten Wochen verlaufen. Zusammen mit unseren Mannschaftsärzten und unserem Physiotherapeuten werden wir dann entscheiden, wie es weitergeht.
Das klingt auf jeden Fall danach, als könnte es äußerst eng mit der U20-WM in Chile werden, die im November stattfindet.
Stefanie Draws: Ja das stimmt. Ich werde auf jeden Fall alles in meiner Macht stehende tun, um mich bis dahin wieder rangearbeitet zu haben. Ich weiß aber auch, dass das alles andere als leicht wird und es sicher auch ein Wettlauf mit der Zeit ist.
Wir wünschen dir auf jeden Fall alles Gute und einen bestmöglichen Heilungsverlauf!
Das Gespräch führte Nadine Bieneck.
Quelle: 1. FFC Turbine Potsdam








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