Der Zweite gegen den Dritten - Herford empfängt Gütersloh zum Ostwestfalenderby
Nach zwei spielfreien Wochen für den FC Gütersloh geht es am Sonntag mit einem Kracher weiter. Um 14 Uhr steigt im Herforder Jahnstadion das vierte Ostwestfalenderby in der 2. Bundesliga beim Herforder SV.
Dabei steht derzeit noch ein kleines Fragezeichen hinter der Begegnung, denn erst am Samstag wird die Platzkommission endgültig darüber entschieden, ob der Rasen im Jahnstadion bespielbar ist. Eine nur noch unzureichend funktionierende Drainage sorgt dafür, dass das in den letzten Tagen angesammelte Wasser nur langsam vom Geläuf verarbeitet wird.
Fast schon traditionell fand am Mittwoch vor dem Spiel eine gemeinsame Pressekonferenz der Vereine beim Gastgeber statt. Auch ohne die erkrankte HSV-Vorsitzende Birgit Schmidt, die von Team-Managerin Melanie Dierker-Lepper vertreten wurde, konnten die anwesenden Pressevertreter erneut registrieren, dass die Vereine neben der sportlichen Rivalität ziemlich ähnlich aufgebaut sind und die Offiziellen gut miteinander auskommen.
Einig waren sich beide Trainer auch in der Ausrichtung für das Spiel am Sonntag. Abwarten gilt nicht, beide Teams streben einen Dreier im direkten Vergleich an. Während HSV-Coach Björn Kenter neben der Langzeitverletzten Steffi Basler noch eventuell auf Sabrina Schlottmann verzichten muss, fehlen Güterslohs Trainer Steffen Enge nach wie vor Anja Barwinsky und Manuela Hanhues.
Damit der FCG seine angepeilten drei Punkte mitnehmen kann, muss er die OWL-Derby-Serie brechen, denn bislang gewann immer die Heimmannschaft. Im letzten Jahr entschied Fiona Rolfes die Begegnung kurz vor Schluss für Herford, während die Gütersloher beide Heimspiele klar für sich beanspruchten - so auch im Hinspiel, das mit einem 4:0 Erfolg endete.
Die Begegnung zwischen Herford und Gütersloh ist auch das Duell der beiden besten Torschützinnen der Liga. Maren Wallenhorst und Marie Pollmann führen mit je 12 Treffern das Ranking an. Dabei ist Gütersloh eigentlich das defensivstärkste Team der Liga (10 Gegentore), während Herford die Nummer 1 im Offensivbereich ist (34 Treffer).
Quelle: FC Gütersloh 2000








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