Link zur Startseite
 

Gegen Union Chance auf Saisonfinale wahren

15. Mai 2008 · Keine Kommentare

Vorhang frei zum vorletzten Akt der 2. Frauen-Bundesliga Saison. Mitten dabei im Rennen um Platz 1 ist plötzlich wieder der FCG, der als einziges Team noch zweimal Heimvorteil genießt. Um Sonntag startet Teil 1 der beiden verbleibenden Aufgaben um 14 Uhr im Heidewaldstadion gegen Union Berlin.

Die Gäste belegen als Aufsteiger momentan den zehnten Tabellenrang und damit den Relegationsplatz in der 2. Bundesliga. Nach oben hat sich der FFC Oldesloe abgesetzt und ist praktisch nicht mehr einzuholen. Retten könnten sich die Berliner vor dem ersten Abstiegsplatz an diesem Spieltag nur dann, wenn sie mehr Punkte holen als Neubrandenburg, die Union am letzten Spieltag selbst zu Gast hat. Selbstvertrauen holten sich die Eisernen am vergangenen Wochenende beim 1:1 im Stadtderby gegen Spitzenreiter TeBe Berlin. Viel Grund zu jubeln hatte Union in den Wochen davor nicht, denn in der Rückrunde holte das Team von Trainer Marcel Holz ganze 5 Punkte. Im Hinspiel holte Berlin gegen Gütersloh Ende November ein 0:0 Unentschieden. Am Tag vor dem Spiel hatte es kräftig geschneit und es musste auf Kunstrasen gespielt werden.

Beim FCG sieht es personell gut aus. Lena Hackmann steht nach ihrer Gelbsperre wieder zur Verfügung, neue Verletzungen gibt es nicht zu beklagen. Nach dem Kantersieg bei Angstgegner Kiel und den letzten drei Siegen in Serie ohne Gegentor ist das Selbstvertrauen groß, dennoch gilt die volle Konzentration dem nächsten Gegner. Klar ist, dass zwei Siege nötig sind für die Aufstiegschance. „Ich bin zuversichtlich, weil die letzten Spiele nicht nur einfach gewonnen, sondern auch in der Art und Weise überzeugend bestritten wurden. Taktisch und spielerisch hat es absolut gepasst“, kommentiert Trainer Steffen Enge.

Kleine Gewissensbisse gibt Enge angesichts des Gegners und seiner eigenen Vergangenheit dort aber doch zu: „Ich habe für Union deutlich mehr über als für andere Vereine. Ein Abstieg von Union würde mir weh tun, aber das hat nichts mit dem Spiel gegen uns zu tun. Unabhängig vom Spiel gegen uns haben sie den Klassenerhalt ja noch in eigener Hand.“

Ein Vorteil der Gütersloher im Vergleich zur Aufstiegskonkurrenz liegt darin, dass man als einziges Team beide Spiele zuhause austrägt, wo man bislang sieben der neun Begegnungen für sich entscheiden konnte.

Natürlich muss der FCG nebenbei auch auf die anderen Plätze schauen. Tennis Borussia Berlin empfängt im Spitzenspiel den nichtaufstiegsberechtigten Tabellenzweiten Turbine Potsdam II zum Derby, während Herford bei Victoria Gersten antritt.

Quelle: FC Gütersloh 2000

Kategorie: 2. Bundesligen Nord & Süd · FF>>Aktuell

0 Kommentare bis jetzt ↓

  • Es gibt noch keine Kommentare zu diesem Eintrag, aber über dieses Formular kann sich dies schnell ändern:

Einen Kommentar hinterlassen: