Die US-amerikanische Profi-Frauenfußballliga Women’s Professional Soccer (WPS) gab diese Woche Details darüber bekannt, wie die Kader der sieben Teams, die im ersten Jahr am Spielbetrieb teilnehmen werden, zusammengestellt werden sollen.
Demnach werden aktuell von Seiten der Liga Gespräche mit den Spielerinnen aus dem Umfeld der Nationalmannschaft geführt, in denen zum Einen Verträge besprochen werden, die zum Anderen aber auch dazu dienen, den Spielerinnen die Möglichkeit zu geben, ihre bevorzugten Mannschaften zu benennen. Diese Phase wird noch bis zum 15. September andauern. Parallel dazu ist es den Mannschaften bis zum 5. August gestattet, mit internationalen Spielerinnen über eine spätere Verpflichtung zu verhandeln.
Vom 5. bis zum 23. August gibt es eine durch Olympia bedingte Ruhephase, in der mit keiner Spielerin, die an den Olympischen Spielen teilnimmt, Gespräche geführt werden dürfen.
Am 2. September übermitteln die Mannschaften der Liga ihre bevorzugten Spielerinnen aus dem US-Nationalteam, woraufhin die Ligaverwaltung in der Woche des 15. Septembers diese Spielerinnen auf die Teams verteilt. In der Woche des 22. Septembers findet der Draft der internationalen Spitzenspielerinnen statt, in welchem jedes Team zwei ausländische Spielerinnen wählen kann. Am 6. Oktober findet letztendlich der Draft der übrigen nationalen und internationalen Spielerinnen statt.
Sieben Teams sind für die erste Saison, die im April 2009 starten soll, vorgesehen. Die Stätte, die den zuschlag für eine sogenannte Franchise bekommen haben sind Boston, Chicago, Dallas, Los Angeles, New Jersey/New York, St. Louis und Washington D.C., eine Mannschaft aus Philadelphia wird die Liga im Jahre 2010 auf acht Mannschaften erweitern.
Tonya Antonucci, WPS-Comissioner: “Spielerverteilung und Draft waren für die Geschäftsführung der Liga und die Teambesitzer schon seit der ersten Ankündigung der Ligagründung im letzten September von oberster Priorität. WPS wird die ultimative Bühne für die besten Fußballspielerinnen der Welt sein und stellt für die Spielerinnen, die an den Olympischen Spielen teilnehmen den nächsten Schritt in ihrer Karriere dar. Als amerikanische Profiliga liegt der Fokus auf den Spielerinnen aus dem Pool der US-Nationalmannschaft, deren Fähigkeiten von den besten Spielerinnen der Welt unterstützt werden, sowie auf den einheimischen Spielerinnen, die das Potential und den Willen haben, sich als Profisportler durchzusetzen.”
Abby Wambach, Nationalspielerin der USA: “Es ist zur Zeit sehr aufregend für uns Nationalspielerinnen. Die Olympischen Spiele stehen vor der Tür und nur wenige Wochen, nachdem wir Aus Beijing nach Hause kommen, werden wir auf die WPS-Teams verteilt. Ich kann es kaum erwarten zu erfahren, für welche Mannschaft ich spielen werde, damit ich eine Beziehung zu den Fans aus der Region aufbauen kann.”
Jeff Cooper, Präsident des Teams aus St. Louis: “Aus der Sicht unserer Mannschaft sind wir sehr genau, was den Vorgang der Spielerbeobachtung und den Draft angeht. Das endgültige Ziel ist es, eine geschlossene Mannschaft aufzubauen, die über Talent und Persönlichkeit verfügt und natürlich bereit ist, zu gewinnen.”
Thomas Hofstetter, Geschäftsführer von Sky Blue Soccer, der WPS-Mannschaft aus New York/New Jersey: “Alle WPS-Regionen haben eine gewachsene Tradition im Fußball, und WPS wird einzigartig sein, da unsere Spielerinnen zu den für die Fans zugänglichsten Profisportlern des Landes zählen werden. Das ist für unsere Fans wichtig, die ihnen von den Rängen aus zujubeln werden und auch ihr Leben abseits des Feldes interessiert verfolgen.”
Quelle: Fleishman-Hillard Sports Business / WPA









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