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Nationalmannschaft: Abschluss der EM-Quali erfolgreich geglückt

6. Oktober 2008 · Keine Kommentare

Mit einem sicheren 0:3 (0:2) konnte die deutsche Mannschaft in der letzten Woche auch das achte von acht Qualifikationsspielen für die kommende EM-Endrunde für sich entscheiden. Mit einer beeindruckenden Torbilanz von 34:1 sicherte sich der Weltmeister den Gruppensieg und somit die direkte Qualifikation.

Das Gerüst der Startaufstellung bildeten die selben Spielerinnen, die auch bei den Olympischen Spielen in Peking zum Einsatz kamen. Vor Schlussfrau Angerer spielten einmal mehr Stegemann, Krahn, Hingst und Peter. Im Mittelfeld startete für Renate Lingor Saskia Bartusiak, die für Olympia nominiert war, jedoch nicht zum Einsatz kam. Dazu gesellten sich Garefrekes, Laudehr und Behringer. Im Angriff, der ohne Birgit Prinz auskommen musste, starteten die beiden Spielerinnen, die in China noch um den Platz neben Prinz konkurrierten: Anja Mittag und Sandra Smisek, die vor dem Spiel angekündigt hatte, dass dies ihr letztes Länderspiel sein würde.

Das Spiel lässt sich in etwa so zusammenfassen: Deutschland hatte die Schweiz praktisch über die gesammte Spielzeit im Griff, erlaubte wenige echte Torchancen und war darauf bedacht, das Spiel zu machen. Leider fehlte des öfteren die zwingende Entschlossenheit im Abschluss, am Ende reichte es aber trotzdem zu drei Treffern, erzielt von Kerstin Garefrekes (20.), Melanie Behringer (33.) und Sandra Smisek (76.), die sich somit würdig und ihren Leistungen in der Vergangenheit entsprechend von der DFB-Auswahl verabschiedete. Das Highlight des Spiels stellte Smiseks Auswechslung dar, quasi ihr Symbolischer Abschied von der Nationalelf, bei dem ihr die Mitspielerinnen ihren tiefen Respekt bewiesen.

Als Joker kamen drei Spielerinnen zum Zuge, die bei Olympia nicht zum 18er-Kader gehörten: Die jungen Neuenahrer Mittelfeldspielerinnen Isabell Bachor (25, 28. Länderspiel) und Lena Goeßling (22, 7. Länderspiel) ersetzten in der 65. Minute Garefrekes und Laudehr, Martina Müller war es vorbehalten, in der 78. Minute die verabschiedete Sandra Smisek zu “beerben”.

Neben der DFB-Elf und EM-Gastgeber Finnland konnten sich bisher England, Schweden Frankreich, Dänemark und Norwegen als Gruppensieger qualifizieren. Die übrigen fünf Startplätze werden zwischen dem 25. und dem 30. Oktober in Play-Off-Spielen zwischen den Zweitplatzierten (Spanien, Italien, Island, Niederlande, Ukraine und Russland) und den vier besten Drittplatzierten (Tschechische Republik, Schottland, Slowenien und Irland) ermittelt. Am 18. November werden dann letztendlich die Gruppen ausgelost werden.

Kategorie: FF>>Aktuell

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