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„Englische Wochen“ für Turbine Potsdam – heute Flutlichtspiel gegen SC Freiburg

18. März 2009 · Keine Kommentare

Nach monatelanger Pause geht es für das Bundesligateam des 1. FFC Turbine Potsdam momentan Schlag auf Schlag. Der 3:1-Heimsieg gegen den Hamburger SV am vergangenen Sonntag ist längst abgehakt, denn bereits am heutigen Abend (Anstoß: 18 Uhr) empfängt die Mannschaft von Trainer Bernd Schröder im Potsdamer “Karl-Liebknecht-Stadion” den Tabellensechsten SC Freiburg zur Nachholpartie des 13. Spieltages. Die ursprünglich im Februar angesetzte Begegnung musste zum damaligen Zeitpunkt aufgrund der Witterungsbedingungen und damit einhergehend eines unbespielbaren Platzes abgesetzt werden, somit gibt es für die “Turbinen” am heutigen Abend das erste Flutlichtspiel im “Karli” in dieser Saison.

Mit freundlicher Genehmigung des 1. FFC Turbine Potsdam

Eine „vergleichsweise viel schwerere Aufgabe als gegen den HSV“ erwartet Turbines Coach Bernd Schröder gegen die Breisgauerinnen, die mit „Marisa Brunner eine hervorragende Torfrau haben und davor eine starke Abwehrreihe“.  Der Potsdamer Trainer erwartet folglich eine „Geduldsaufgabe. Das wird ein hartes Brot für uns“. Klar ist allerdings, dass „ein Sieg her muss“. Nicht nur, um das Rennen um die Meisterschaft weiter offen zu halten, sondern auch um sich vor dem anstehenden Spitzenspiel gegen Vizemeister Duisburg am kommenden Sonntag noch einmal ordentlich „Selbstbewusstsein zu holen“.

Die Erinnerungen an das letzte Aufeinandertreffen mit der Mannschaft aus Freiburg sind alles andere als angenehm. Am Ende sprang ein knappes 1:0 raus, welches Isabel Kerschowski nach einem Sololauf per Einzelaktion erzielt hatte. Kurz zuvor hatte Turbines Kapitänin Jennifer Zietz die rote Karte gesehen, Turbine brachte die letzten 20 Minuten der Partie in Unterzahl zu Ende.

Zur Verfügung steht Bernd Schröder für das heutige Spiel der gesamte Kader. Verletzungsausfälle gibt es gegenwärtig nicht, wenngleich „wir schauen müssen, wie unsere U19-Auswahlspielerinnen die Belastungen der letzten Tage wegstecken“, berichtet  Schröder, der bei seinen Nachwuchs-Nationalspielerinnen in den vergangenen Tagen mitunter Müdigkeitserscheinungen ausgemacht hat. Kein Wunder, absolvierten Desirée Schumann, Marie-Louise Bagehorn, Tabea Kemme und Jessica Wich aufgrund der Teilnahme am Zehn-Nationen-Turnier in La Manga (Spanien) mit der U19-Nationalmannschaft in der vergangenen Woche inklusive der Bundesligapartie am Sonntag doch zuletzt vier Spiele in acht Tagen.

Die Freiburgerinnen unterlagen am vergangenen Sonntag dem abstiegsbedrohten SC 07 Bad Neuenahr mit 0:3, Trainer Günter Rommel freut sich daher über heutige Ansetzung gegen die Potsdamerinnen: “Es ist schön, dass wir die wenig ansprechende Leistung gegen Bad Neuenahr vergangenen Sonntag gleich wieder zurechtrücken und uns  unabhängig vom Ergebnis – rehabilitieren können“.  Rommel rechnet sich gegen die „Turbinen“ keine schlechten Chancen aus: „Gegen die körperlich robuste Mannschaft von Potsdam, die sowieso eher über das kämpferische Element verfügt, als die feine Klinge zu führen, wird es nötig sein, erst einmal dagegen zu halten. Wenn uns das gelingt, können wir unsere spielerische Stärke ausspielen und auch in Potsdam punkten.”

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