Der FFC Wacker München verblieb am letzten Spieltag der Saison 2008/09 beim Meister der Herzen VfL Sindelfingen mit 1:4 (0:2) ohne Punkteausbeute.
Mit freundlicher Genehmigung des FFC Wacker München
München, 26.05.2009. Vor dem Spiel war die Ausgangslage auf dem Papier mehr als klar: Wacker München konnte sich den direkten Klassenerhalt schon am vorletzten Spieltag mit dem Heimsieg gegen Löchgau sichern. Der VfL Sindelfingen, lange Zeit Tabellenführer und Aufstiegsaspirant Nummer 1, vergab letztens in Frankfurt die Chance zum möglichen Aufstieg aus eigener Kraft. So wurde die Partie bei schwül-heißen Temperaturen zu einer “Alles kann, nichts muss”-Begegnung. Entsprechend freundschaftlich verstrichen die ersten 20 Minuten, Sindelfingen bemühte sich mit leichter Überlegenheit in Richtung Wacker-Tor: Nur ein harmloser Freistoß und ein Schuss über das Gehäuse standen auf der Haben-Seite der VfL-Kickerinnen.
Die Sindelfingerinnen besannen sich dann doch darauf, nur ein Heimsieg würde die Minimalhoffnung (bei einer zeitgleichen Niederlage von Saarbrücken in Leverkusen) auf den Aufstieg am Leben erhalten. Die vier Tore der Gastgeberinnen sind schnell erzählt: Zwei Kontertore durch Nicole Rolser (22./71.), ein zweifelhafter Foulelfmeter (41.) verwandelt durch Nadine Beck und ein Abstaubertor von Lara Lingelbach kurz vor Ende brachten zwar den 10. Sindelfinger Heimsieg, nicht aber den erhofften Aufstieg. Für Wacker trug sich lediglich Sonja Bauer in die Torschützenliste ein: sie verwandelte in der 83. Minute eine Freistoß-Vorlage von Annika Fröhlich mit dem Kopf nach italienischer Art unhaltbar zum zwischenzeitlichen 1:3. Auch Fröhlich (59.) und Bettina Grossmann (15.) prüften davor mit direkten Freistößen die VfL-Torhüterin Anke Langwisch. An der letztgenannten scheiterten auch Helene Brevart und Leila Jürgensen mit ihren Schüssen, die erst im Nachfassen zu halten waren.
Trotz der Niederlage war Wacker-Trainer Thorsten Zaunmüller in erster Linie wegen des Klassenerhalts zufrieden: „Es war ganz klar, dass Sindelfingen heute mehr in das Spiel investieren musste, was sie trotz der schwülen Witterung dann auch getan haben. Nur so konnten sie sich die kleine Chance auf den Aufstieg bewahren. Mit Nicole Rolser hat Sindelfingen eine pfeilschnelle Konter-Spielerin in den Reihen, die heute den Unterschied gemacht hat.“
Für Wacker bestritten Ines Ortner-Bach und Maria Breitenberger ihr letztes Bundesliga-Spiel. Beide beenden ihre Fußball-Karriere und wurden bereits am vergangenen Sonntag gegen Löchgau gebührend verabschiedet.











0 Kommentare bis jetzt ↓
Es gibt noch keine Kommentare zu diesem Eintrag, aber über dieses Formular kann sich dies schnell ändern:
Einen Kommentar hinterlassen: