Mit der Vermeldung von gleich fünf Neuverpflichtungen warteten die Frauen
des SC Freiburg am Wochenende auf. Auf der Suche nach neuen Talenten sind die Breisgauerinnen dabei im Süden der Republik gleich bei zwei Vereinen doppelt fündig geworden.
Mit freundlicher Genehmigung des SC Freiburg
Vom VfL Munderkingen kommt mit Tatjana Hummel die Schwester der bereits beim SC spielenden Larissa und Anja Maike Hegenauer. Vom Bundesligaabsteiger TSV Crailsheim kommen Annika Eberhard und Romina Kuffner, beide mit Bundesligaerfahrung und Juniorinnennationalspielerinnen, in den Breisgau und zu guter Letzt verpflichteten die SC-Frauen Selina Nowack vom VfL Sindelfingen, die bereits auf sieben Einsätze in der deutschen U17-Auswahl zurückblicken kann.
“Es passt zu unseren Vorstellungen und zu unserem Profil, mit jungen Leuten zu arbeiten, weshalb wir uns entschieden haben, nach hoffnungsvollen
Talenten im Süden zu suchen und an den SC zu binden”, erklärte Trainer
Günter Rommel zur Verpflichtung der Jungtalente. “Die Strukturen haben
überzeugt, weshalb auch alle relativ schnell zugesagt haben”, plauderteder
Trainer aus dem Nähkästchen und man hört dabei einen gewissen Stolz, wenn er nachschiebt: “wohlgemerkt die Strukturen, nicht die finanziellen Aspekte. Ich finde es erfreulich, dass sich der gute Ruf des SC langsam auszahlt, die Spielerinnen hatten allesamt auch Angebote von anderen Vereinen.”
Zu den Perspektiven der Talente gibt sich der Übungsleiter verhalten
optimistisch: “Meiner Einschätzung nach stimmt die Einstellung bei allen,
aber wir müssen Abwarten, wie sie mit dem Wechsel zurecht kommen, ich hoffe natürlich, dass sie einschlagen. Aber bei so jungen Talenten weiss man nie genau, ob die Entwicklung geradlinig verläuft.”
Zur generellen strategischen Ausrichtung erklärte Rommel: “Der Kader muss in der Breite besser werden, wir hatten in der vergangenen Saison öfter das Problem, wenn wir ein paar Verletzte hatten, dass die Trainingsqualität gelitten hat, beispielsweise war ein Elf-gegen-Elf oft gar nicht möglich und der Konkurrenzkampf blieb ein wenig auf der Strecke.” Das wird sich jetzt ändern, stehen den zwei Abgängen Nicole Söder und Kristina Kober bislang sieben neue Spielerinnen gegenüber. Neben den eben Verpflichteten hat der Verein das Torhütertalent Laura Benkarth unter Vertrag genommen und gab bereits im Februar die Verpflichtung von Isabella Schmid bekannt, beide sind ebenfalls Juniorinnennational-spielerinnen.










0 Kommentare bis jetzt ↓
Es gibt noch keine Kommentare zu diesem Eintrag, aber über dieses Formular kann sich dies schnell ändern:
Einen Kommentar hinterlassen: