Nach Carol Carioca und Adjoa Bayor verlängert auch Genoveva Anonma um zwei Jahre

Foto: Lothar Weisner
Mit freundlicher Genehmigung des FF USV Jena
Alles, was zu besprechen war, ist besprochen, was noch zu klären war, ist nun klar: Auch Afrikameisterin Genoveva Anonma, Kapitänin der Nzalang Nacional (der Frauen-Nationalmannschaft von Äquatorialguinea) bleibt beim FF USV Jena, zunächst für weitere zwei Jahre bis zur Frauen-WM 2011. Nachdem Carol Carioca und Adjoa Bayor bekanntlich ihr Bleiben bereits unterschriftlich besiegelt hatten, gilt dies nun auch für Genoveva.
Damit spielen also alle drei „Winter-Neuzugänge“ bis 30.06.2011 weiter im Dress des einzigen Thüringer Fußball-Erstligisten. Das zunächst aus der Verletzungs-Not geborene Abenteuer erhält nun Kontinuität und vor allem auch zunehmende Normalität.
In der abgelaufenen Bundesliga-Saison belegte Genoveva bereits Rang 11 der Torjägerliste (nach der Anzahl der Tore pro Spiel sogar Rang 5). Und sie hat noch viel vor: mit ihrem Team in der Frauen-Bundesliga ganz weit nach oben kommen, ihr Land zur WM-Endrunde in Deutschland führen, Afrikas Fußballerin des Jahres werden und … – Vive tus sueños! Gemeinsam können wir unsere Träume wahr werden lassen.
Aber nicht nur anspruchsvolle sportliche Ziele möchte Genoveva in Jena verwirklichen, sondern auch intensiv Deutsch lernen, sich auf ein Studium vorbereiten, um dann im Anschluss an der Uni Jena zu studieren. Daher wurde anlässlich der Vertragsverlängerung durch Dr. Ralf Schmidt-Röh und Rechtsanwalt Ansgar Hartung für den Vorstand des FF USV Jena e.V. gemeinsam mit Genoveva Anonma ein Gesamtpaket für die Zukunft der jungen Frau und Spielerin geschnürt, das der Grundphilosophie des Vereins folgt: für die Verbindung von Spitzensport, Studium und Persönlichkeitsentwicklung sollen möglichst optimale Bedingungen geschaffen werden, um den Weg zu einer hervorragenden sportlichen und zugleich auch akademischen/beruflichen Karriere zu ebnen. Der Vereinsvorstand erachtet diese duale Karriere gerade im Frauenfußball für alle Spielerinnen als unverzichtbar.
Nun gilt es, die neue Saison konzentriert und effizient vorzubereiten, um die gestiegenen Erwartungen der immer zahlreicher werdenden Anhänger nicht zu enttäuschen und die eigenen sportlichen Ziele – Tabellenplatz fünf bis neun in der Frauen-Bundesliga und Viertelfinale im DFB-Pokal – zu erfüllen. Das „Afrikanische Trio“ Adjoa, Genoveva und Marlyse sowie Carol aus Brasilien sind dabei sicher ein wichtiger Bestandteil des Kaders, letztlich jedoch einfach vier Spielerinnen von vierundzwanzig und ein Teil eines Ganzen: der Mannschaft und des FF USV Jena e.V..











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