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Stadt, Uni und Stadtwerke verlängern die Kooperationen mit dem FF USV Jena

20. Oktober 2009 · Keine Kommentare

Der FF USV Jena lud am gestrigen Montag zur Pressekonferenz in die Tourist Info Jena ein. Hier gab der Verein die Verlängerung mit drei wichtigen Sponsoren bekannt. Sowohl Hauptsponsor Stadtwerke Jena-Pößneck als auch die Trikotsponsoren Friedrich-Schiller-Universität Jena und die Stadt Jena sind in der aktuellen Saison wieder an der Seite der Fußballerinnen.

Mit freundlicher Genehmigung des FF USV Jena

Der Vorsitzende des FF USV Jena, Dr. Ralf Schmidt-Röh, hob in der Gesprächsrunde die Wichtigkeit der Zusammenarbeit hervor. Genauso wies er darauf hin, dass es für den Verein von existenzieller Bedeutung ist, so zuverlässige Sponsoren und Partner zu haben, gerade in der momentanen wirtschaftlichen Situation. Der Frauenfußball zeigt sich, nicht zuletzt durch seine Erfolge, als ein überregionaler Werbeträger, der Interesse am Studienstandort Jena weckt. Mit erstmals 26.000 Studenten im aktuellen Semester sei diese Attraktivität bestätigt. Dies ist natürlich nicht nur auf den Frauenfußball als Werbeträger zurück zu führen, aber das Trikotsponsoring ist nach seiner Meinung ein Teil eines erfolgreichen Marketingkonzeptes der Hochschulen und der Stadt Jena.

Für Frau Dr. Ines Zaremba von den Stadtwerken bedeutet das Sponsoring vor allem ein Zeichen zu setzen: für nachhaltige Partnerschaft und auch für die Verantwortung der Unternehmen gegenüber einem Verein wie dem FF USV, welcher in Jena verwurzelt ist und in den vielen Jahren der Partnerschaft einen sehr erfolgreichen Weg eingeschlagen hat. Die Stadtwerke sind schon durch einige Höhen und Tiefen mit dem Frauenfußball gegangen, momentan freut sie sich natürlich besonders, dass die Entwicklung, gerade in diesem Jahr, sehr positiv verlaufen ist.

Bürgermeister Frank Schenker hob auch die positive, langjährige Zusammenarbeit hervor und fügte an, dass dieses Sponsoring für die Stadt Jena ein sehr guter und wichtiger Werbeträger ist, zumal beim Frauenfußball für vergleichsweise “gutes Geld” überregionale Aufmerksamkeit möglich ist. Auch er sprach die positive Entwicklung der Mannschaft an und sah hierin für beide Parteien große Vorteile bei der Zusammenarbeit.

Der Kanzler der Universität Jena, Dr. Klaus Bartholmé, zeigte sich ebenfalls sehr zufrieden mit der Kooperation mit dem Verein und bezeichnet diese Marketing-Maßnahme der Uni als sehr sinnvoll und fruchtbar. “Das Sportangebot in Jena gehört zu den Rahmenbedingungen, die den Studienstandort erst attraktiv machen”, so Bartholmé “und da hat Jena viel zu bieten – vom Breitensport bis hin zum Leistungssport, wie ihn die Fußballerinnen repräsentieren.”

Lisa Feulner, Spielerin der ersten Mannschaft, hat in dieser Woche mit ihrem Medizinstudium in Jena begonnen. Auch sie hob auch noch einmal hervor, dass gerade diese Möglichkeit, Studium und Erstligafußball so eng miteinander zu verbinden, sehr wichtig ist. Die Uni, die ja auch Partnerhochschule des Spitzensports ist, zeigt sich für die Studentinnen des Vereines als zuverlässiger Kooperationspartner, der alles tut, um Studium und Sport unter einen Hut bringen zu können.

Da Dr. Schmidt-Röh bereits zu Beginn der Pressekonferenz davon berichtete, dass aufgrund der zunehmenden Aufwendungen, die der Bundesligafußball mit sich bringt, auch beim FF USV für diese Saison noch eine Deckungslücke im Bereich von ca. 50.000 € existiert, kam Bürgermeister Schenker zum Ende der Gesprächsrunde eine Idee. Er wettete, dass der Verein nicht in der Lage ist, symbolisch für jeden Studenten der Stadt einen Euro zu sammeln. Dr. Bartholmé stieg bei dieser Idee ein und ergänzte die Wette: Wenn es dem FF USV gelingt 26.000 Euro – entsprechend der Anzahl der Jenaer Studierenden – zusätzlich einzuwerben, dann legt die Universität aus ihrem Marketingetat noch einmal 10 Cent pro Euro drauf. Bürgermeister Schenker sagte dieselbe Summe für die Stadt zu, Frau Dr. Zaremba wollte dem natürlich nicht nachstehen und versprach diese Unterstützung auch von Seiten der Stadtwerke. Somit erhält der FF USV für jeden Euro über der Anzahl der Studenten noch einmal 30 Cent. Dr. Schmidt-Röh nahm die Herausforderung im Namen des Vereines an und setzte, wie es sich für eine Wette gehört, einen Einsatz dagegen: “Wenn wir es nicht schaffen sollten, diese Summe noch in diesem Semester zu erreichen, dann stellen wir beim nächsten Sponsorenturnier des FF USV seitens des Vorstandes eine Fußballmannschaft”, sagte er und hofft dabei auch auf die Beteiligung der Wettpartner. Spontaner Applaus unter den Anwesenden bekräftigte den Wetteinsatz: Top, die Jenaer Sportwette gilt.

Kategorie: FF>>Aktuell · FF>>For Girls · Vereine

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