Erleichtert war Bayern-Trainer Günther Wörle und sein Team nach dem 6:2 (1:0) Sieg des FC Bayern München gegen Aufsteiger 1.FC Saarbrücken: “Nach zwei Niederlagen hintereinander ist es nicht einfach. Es ist keinesfalls selbstverständlich, dass wir heute so gegen Saarbrücken gewannen. Allerdings war das heute ein Pflichtsieg, ansonsten hätten wir den Anschluß zur Tabellenspitze komplett verloren.” so Wörle nach dem Spiel.
Mit freundlicher Genehmigung des FC Bayern München
Wörle weiter: “Wir spielten gegen Saarbrücken mit der gleichen Elf wie in der zweiten Hälfte in Wolfsburg”. Die damals schon grippegeschwächte Sandra de Pol fiel aus, dafür spielte Bianca Rech eine Klassepartie als Innenverteidigerin. Katharina Baunach rückte von links Außen auf die Sechser-Position.
Anfangs merkte man den Bayern doch etwas an, dass sie noch nicht so rechts wussten wie sie dieses Spiel einschätzen sollten. Schließlich warnte Trainer Wörle insbesondere vor Cynthia Uwak, die letzten Sonntag den SC Freiburg fast im Alleingang besiegte. Hinterher war Wörle froh: “Vor Uwak habe ich großen Respekt. Im Team ist es uns gemeinsam gelungen, sie aus dem Spiel zu nehmen.”
Es dauerte 14 Minuten bis die Verhältnisse vorerst geklärt waren: Julia Simic schlug einen weiten Pass auf die rechte Seite zu Stefanie Mirlach, die auf Tanja Wörle am Strafraum weitergab. Wörle leitetet weiter auf Vanessa Bürki, die am rechten Fünfmetereck alleine vor dem Tor war. Ohne Probleme schob sie den Ball zum 1:0 ins Tor.
Trainer Wörle: “Das erste Tor war sehr wichtig. Ein wunderbar herausgespieltes Tor!”
Danach war etwas Leerlauf im Spiel, Bayern hatte aber mehr vom Spiel. Fast das 2:0 nach 33.Minuten: Katharina Würmseer spielte einen Traumpass steif auf Julia Simic, deren Schuss die Latte quer rasierte. Auch kurz vor der Pause hätte Vanessa Bürki erhöhen können, doch Saarbrückens Torfrau Barbara Legarnd rettete. Saarbrücken bemühte sich, konnte aber das Bayern-Tor nie wirklich gefährden.
Nach dem Wechsel zog Bayern an: Julia Simic hatte Legrand bereits umspielt, verfehlte aber seitlich das Tor. Besser klappte das vier Minuten später: Simic schickte Vanessa Bürki steil: Alleine vor dem Saarbrücker Tor schob sie zum 2:0 ein (52.).
Danach schlich sich etwas Sorglosigkeit in die Bayern-Abwehr ein: Carmen Roth foult zentral 20 Meter vor dem eigenen Tor und kassierte Gelb. Den Freistoß verwandelte Edwards unhaltbar für Ulrike Schmetz im Bayerntor zum 2:1 (54.). Diese kritische Phase für die Bayern war aber schnell beendet: Drei Minuten später nahme Vanessa Bürki eine weite Flanke auf, die von einer Saarbrückerin verlängert wurde auf und war erneut alleine vor dem Tor: 3:1, 57.Minute.
Vor den 260 Zuschauern wäre Saarbrücken fast erneut der Anschluß gelungen: Doch Ulrike Schmetz konnte das 3:2 von Arend gerade noch verhindern (60.).
Für die endgültige Entscheidung sorgte dann Bianca Rech: Hinten organisierte sie die Abwehr und wagte sich nach 76 Minuten nach vorne: Die eingewechselte Annika Doppler setzte sich links durch und spielte den Ball quer in den Strafraum auf Rech, deren Flachschuss rechts unten im tor einschlug.
Mit diesem 4:1 im Rücken lief es plötzlich bei den Bayern: Schon zwei Minuten später holte sich Julia Simic endlich ihren Lohn. Die sehr gut aufgelegte Bayern-Spielmacherin hatte zuvor im Abschluß etwas Pech, diesmla klappte es. Vannessa Bürki legte ihr mustergültig vor und unhaltbar schlug der Simic-Schuss zum 5:1 ein (78.).
Einen “Schönheitsfehler” bedeutete das 5:2 durch Cronkrite: Wieder ein Freistoß aus 20 Metern zentral, wieder unhaltbar.
Sechs Minuten vor Schluss feierte Caro Pini ihr Comeback: Die italienische Nationalspielerin war seit ihren sehr guten Leistungen bei der Europameisterschaft verletzt. Den Schlusspunkt setzte erneut Vanessa Bürki: Mit ihrem vierten Tor in der Schlußminute erhöhte sie auf 6:2.
Am kommenden Mittwoch ist nun das Championsleague-Spiel beim Montpellier HSC in Frankreich auf dem Programm. Dort werden vorraussichtlich Nina Aigner, Mandy Islacker und Sandra de Pol mitspielen können.











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