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Tschechisches Sturmduo besiegt Wattenscheid

7. Dezember 2009 · Keine Kommentare

Mit 3:1 gewannen die Frauen des 1. FC Lok Leipzig am Sonntag gegen den Tabellenzehnten SG Wattenscheid 09. “Es war ein Arbeitssieg, und wir sind froh, dass wir das Ding gezogen haben”, resümierte ein sichtlich glücklicher Lok-Cheftrainer Sven Thoß.

Mit freundlicher Genehmigung des 1. FC Lok Leipzig.

Dabei begann die Partie so, als ob die Loksche heute was fürs bisher ausgeglichene Torverhältnis tun würde, denn hochkarätige Möglichkeiten von Anne Heller und Safi Nyembo in der Anfangsphase machten klar, wer an diesem Tag den Ton angab. Allerdings waren es dann die Gäste aus Bochum-Wattenscheid, welche in der 13. Minute durch ein Eigentor durch Anne Heller in Führung gingen. Dies war auch das erste und einzige Mal, dass Lysann Schneider (sonst im linken Mittelfeld unterwegs) im Lok-Kasten daneben griff, aber ansonsten einen sehr guten Eindruck auf der ihr ungewohnten Position hinterließ. In der Folge wurden wieder Angriff auf Angriff des 1. FC Lok in Richtung des gegnerischen Tores vorgetragen, aber weiterhin ohne Erfolg. Dieser wollte sich erst in der 44. Minute in Form eines Tores einstellen, als nämlich Therasa Blum über die linke Seite marschierte, in den Strafraum flankt, und dort am langen Pfosten mit Michaela Markova eine dankbare Abnehmerin fand. Der Abstauber aus drei Metern bedeutete das erste Tor für die tschechische Nationalspielerin, deren bisherige Auftritte im blau-gelben Trikot stets kämpferisch und zweikampfstark, aber bisher leider glücklos im Abschluss verliefen. “Knoten geplatzt”, sagt man wohl im Volksmund dazu. Und um dies zu untermauern, traf sie dann in der 66. Spielminute gleich noch einmal – dieses Mal zum Führungstreffer, als sie eine Möttig-Flanke gekonnt annahm und aus ähnlicher Position wie beim 1:1, das Kunstleder versenken konnte. Den Schlusspunkt unter eine alles in allem relativ einseitige Partie, setzte in der 90. Minute die andere tschechische Nationalspielerin auf der Lok-Seite, Zdenka Skupinova, die aus 35 Metern die zu weit vor dem Tor postierte Stephanie Duschinski im Gäste-Gehäuse überlupfte. Am Ende bleibt festzuhalten, dass es gerade solche Siege sind, die einen nach vorne bringen, auch wenn kämpferische Spiele wie dieses nicht immer nach Zauberfußball von der Copacabana aussehen. Dies ist aber legitim, denn “was zählt sind drei Punkte”, wusste auch ein Fan nach dem Spiel.

1. FC Lok Leipzig
L. Schneider – Krengel, Aulrich, Möttig, Nauesse – Thieme, Heller, Markova (88. Heuser), Nyembo – Blum, Wutzler (51. Skupinova)

SG Wattenscheid 09
Duschinski – K. Schröder, Bolle, Diekmann, Kill – Ney, Quast, Deyke – Ganser, Rogalla, Kocakaya

Tore: 0:1 Heller (13./ET), 1:1 Markova (44.), 2:1 Markova (66.), 3:1 Skupinova (90.)

Gelb: Heller, Aulrich / Kill, Bolle, Duschinski

Schiedsrichterin: Mattig (Frankfurt/Oder)

Zuschauer: 120

Kategorie: 2. Bundesligen Nord & Süd · FF>>Aktuell

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