Im GC Campus in Niederhasli bei Zürich verloren bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt die Frauen des SC Freiburg am Sonntagnachmittag gegen den Tabellenführer der Schweizer Meisterschaft mit 2:0 (1:0). Es war das letzte Testspiel, bevor am kommenden Samstag die Bundesliga wieder startet.
Mit freundlicher Genehmigung des SC Freiburg.
Trainer Ede Beck schickte folgende Startelf auf den Platz: im Tor Marisa Brunner, die Viererabwehrkette bildeten Verena Faißt auf links, Valeria Kleiner und Kerstin Boschert innen und Stéphanie Wendlinger auf rechts. Auf der Doppel-Sechs spielten Neuzugang Kelly Parker und Myriam Krüger, flankiert von Juliane Maier (links) und Jeanne Haag. Das Sturmduo bildeten Martina Moser und Merza Julevic.
Verzichten musste Ede Beck auf die erkrankte Susanne Hartel und zunächst auf die angeschlagenen Mele French und Julia Zirnstein. Isabella Schmid, die gestern von einem DFB-Lehrgang aus den USA zurückkehrte, nahm ebenfalls mit einer leichten Knieblessur zunächst auf der Bank Platz.
Der Notizblock blieb lang leer, ein ereignisarmes Spiel auf beiden Seiten, lediglich eine Schrecksekunde in den Anfangsminuten: Kapitänin Kerstin Boschert musste bereits nach drei Minuten nach einem Zweikampf, bei dem sie sich das Knie verdrehte, verletzt den Platz verlassen, für sie rückte Danique Stein in die Innenverteidigung.
In der 38. Spielminute war es dann soweit, dass die Schweizerinnen Freiburgs Abwehr knackten und Caroline Müller aus halbrechter Position Marisa Brunner keine Chance ließ und ins lange untere Eck einschieben konnte: 1:0. Kurz vor dem Pausentee hatte Kelly Parker noch die Möglichkeit zum Ausgleich, traf aber nur den Pfosten (44.)
Auch in der zweiten Halbzeit gab es einige gefällige Kombinationen zu sehen, Freiburg hatte nun mehr vom Spiel, aber Torchancen waren dennoch Mangelware. Unglücklich fiel das 2:0 als Désirée Stäbler in der 70. Minute eine Flanke aufs Tor brachte, die Marisa Brunner durch die Finger glitt (70.).
Dennoch war der Freiburger Trainer nach dem Spiel nicht unzufrieden: “Obwohl wir das Spiel verloren haben, gab es doch einige ganz gute Dinge zu sehen. Die letzten Tage war die Trainingsbelastung sehr hoch, so dass heute der letzte Biss und die letzte Präzision gefehlt haben. Wir haben uns einige Chancen erspielt, sind aber nicht zum Abschluss gekommen, worunter das ganze Spiel gelitten hat. Das wird am Samstag anders sein, da werden wir Potsdam Paroli bieten.”
Der Wiederbeginn der Bundesliga mit dem 13. Spieltag startet in Freiburg am kommenden Samstag im Möslestadion. Die Partie gegen den amtierenden Deutschen Meister und aktuellen Tabellenführer der Bundesliga wird um 14 Uhr angepfiffen.











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