Viel Zeit zum Ausruhen blieb den Potsdamerinnen nach dem hart erkämpften 2:1-Sieg im Bundesliga-Nachholspiel gegen den FCR Duisburg am Mittwoch nicht. Denn bereits am Sonntag steht für die Mannschaft von Trainer Bernd Schröder gegen den Hamburger SV die nächste Pflichtaufgabe an, wenn es um 15 Uhr auf der Wolfgang-Meyer-Sportanlage an der Hagenbeckstraße in der Hansestadt um die nächsten drei Punkte im Kampf um den Meistertitel geht.
Mit freundlicher Genehmigung des 1. FFC Turbine Potsdam.
Personell sieht die Situation beim Schröder-Team ein wenig angespannt aus. Wie schon am Mittwoch werden die U19-Nationalspielerinnen Marie-Louise Bagehorn und Tabea Kemme der Mannschaft fehlen, sie absolvieren gegenwärtig in Serbien die Qualifikation zur U19-Europameisterschaftsendrunde. Torhüterin Desirée Schumann absolviert mit der brandenburgischen Landesauswahl in Duisburg/Wedau in den kommenden Tagen den U20-Länderpokal. Verletzungsbedingt aus fällt Mittelfeldspielerin Nadine Keßler. Sie erlitt am Mittwoch in der Begegnung gegen Duisburg eine Augenverletzung, in deren Folge sie im Krankenhaus unter ärztlicher Beobachtung stand und selbiges erst am Freitagnachmittag verlassen konnte. Fatmire Bajramaj ist nach ihrer Gelb-Roten Karte im Spiel gegen den FCR Duisburg für das Spiel gegen den Hamburger SV gesperrt.
Kein Grund jedoch für das Potsdamer Trainerteam, zu lamentieren. “Wir haben genügend Spielerinnen mit Bundesliga-Format. Diejenigen, die spielen, werden ihr bestes für die Mannschaft geben. Für uns zählt, mannschaftlich geschlossen aufzutreten und unser Spiel durchzuziehen,” erklärt Co-Trainer Dirk Heinrichs.
Cheftrainer Bernd Schröder warnt vor zu hohen Erwartungen an sein Team: “Für uns gilt es jetzt,
unsere Hausaufgaben zu machen und von Spiel zu Spiel zu denken, denn vor uns liegen zahlreiche kraftraubende Wochen. Sicher haben wir mit uns mit dem Sieg gegen den FCR Duisburg am Mittwoch eine gute Ausgangsposition im Kampf um den Meistertitel verschafft, doch wir haben zwei Spiele weniger ausgetragen, die wir auch erst einmal gewinnen müssen.” Ohne Frage positiv sei jedoch, “dass wir nun alles selbst in der Hand haben.”
Mit den Hanseatinnen erwartet den 1. FFC Turbine Potsdam zunächst nicht unbedingt die leichteste Aufgabe: “Unsere Spiele gegen den HSV waren in der Vergangenheit ja immer so eine Sache,” erinnert sich Heinrichs, “zudem haben die Hamburgerinnen nach ihrem Sieg gegen den SC 07 Bad Neuenahr am vergangenen Sonntag jetzt ein kleines Hoch. Das wird für uns kein Spaziergang.”










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